Hatha Yoga

Aus der Yogatherapie

 

Spirituelles Tagebuch

Auf dem Weg der spirituellen Entwicklung ist es sinnvoll ein spirituelles Tagebuch zu führen.
Hier findest du ein Beispiel:

Swami Sivananda schrieb:

Die Praxis von Innenschau und Selbstanalyse erfordert Geduld, Beharrlichkeit, die Hartnäckigkeit eines Blutegels, Fleiß, eisernen Willen, eiserne Entschlossenheit, feinen Verstand, Mut, usw. Aber man wird eine Frucht von unschätzbarem Wert ernten. Diese wertvolle Frucht ist Unsterblichkeit, höchster Frieden und grenzenlose Wonne. Dafür ist ein hoher Preis zu bezahlen. Deshalb darf man nicht murren, wenn man die tägliche Praxis macht. Man mache die spirituelle Übung mit ganzem Geist, Herz, Verstand und Seele. Nur dann ist rascher Erfolg möglich.

Führe ein tägliches spirituelles Tagebuch und übe abends Selbstanalyse (Selbsterforschung). Halte fest, wieviele gute Taten du getan hast und welche Fehler du im Laufe des Tages begangen hast. Morgens fasse den Entschluß: „Ich will heute nicht dem Zorn nachgeben. Ich will heute enthaltsam sein. Ich will heute die Wahrheit sprechen.“

Ein spirituelles Tagebuch ist eine Peitsche, die den Geist zu Rechtschaffenheit antreibt. Selbstsucht verzögert den spirituellen Fortschritt. Wenn jemand seine Selbstsucht zerstören kann, ist die Hälfte seines spirituellen Sadhana getan.

Aus dem Buch „Sadhana – Ein Lehrbuch mit Techniken zur spirituellen Vollkommenheit“

Sadhana – Spirituelle Praxis, Anstrengung

 


Bhakti-Yoga

Bhakti-Yoga ist der Yoga der Liebe, der Hingabe zu dem, was größer ist als man selbst. Der Weg des Herzens.

Bhakti ist das Einstimmen auf das Göttliche. Ist die Darbietung an das Göttliche. Ist die höchste Liebe zu Gott.

Mit dem Singen von spiritueller Lieder, dem hingebungsvollen Ausführen von Ritualen oder dem Lesen von herzöffnenden Geschichten, kannst du ein Gefühl von Verbundenheit und Freude entwickeln.

→ Mantra Yoga