Category Archives: Ernährung

Aufschrei! Jede/r Einzelne ist verantwortlich …

Aufschrei! Jede/r Einzelne ist verantwortlich …

Es ist dein Karma!

Und wieder ein gruseliger Beitrag über die Zustände in der Schweinezucht. Die VOX-Tierdetektivin Judith Pein begleitet eine Aktivistin in eine Schweinezucht-Anlage. Die Verhältnisse sind grausam und das Schlimmste, es sind keine Einzelfälle, es ist der Standard. Und unsere Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Julia Klöckner schaut zu und unterstützt diese „Industrie“. Profit geht ja bekanntlich vor Tierwohl.

Wann reagieren wir aber endlich mal als Bürger? Wann ist bei uns der Punkt gekommen, dass wir mit einem Stopp aufschreien. Verseuchte mit Maden behaftete Tiere oder nun auch die Schweinepest und wir greifen weiter fleißig im Supermarkt zu den wohlschmeckenden Schweinestücken.

Jeder Einzelne, der in den Supermarkt geht und Fleisch bedenkenlos kauft, ist für dieses Leid verantwortlich. Mit jedem Bissen lädst du dieses Karma auf dich. Mit jedem Bissen machst du deinen Körper, deinen Geist und deine Seele kaputt.

Und das betrifft nicht nur Fleisch (Kuh, Schwein, Huhn, Fisch, …), auch Milch und Eier. In der heutigen Zeit, in dieser deprimierenden Massentierhaltung (allein dieses Wort lässt mich würgen) sollten wir uns für einen veganen Weg entscheiden.

Ich weiß auch dass es schwierig ist auf manche Produkte zu verzichten. Auch wir stoßen immer wieder an Grenzen, da uns in so vielen Produkten auffällt, dass da Schwein, Ei oder Milch drin ist. Ihr könnt ja schon mal in eure Lebkuchen schauen.

Hier nun eine Auswahl aus erschreckenden aber leider wahren Filmen.

Es ist Zeit. Übernimm Verantwortung!

Möchtest du einen Weg des Yoga gehen? So gehört zu diesem Weg auch Ahimsa, die Gewaltlosigkeit, das Nicht-Verletzen. Und Ahimsa nicht nur als schönes oder In-Wort gesprochen, sondern tatsächlich praktiziert. Praktiziert in Tat, Wort und Gedanke.
Du kannst dir gern einmal die Bedeutung von Ahimse bewusst machen. Meditiere darüber. Schau in deinen Alltag, in welchen Situationen du vielleicht anders handeln möchtest.
Es ist so wichtig.

Und jede/r Einzelne kann etwas verändern und so werden wir gemeinsam die Welt zum Besseren verändern.

 


Mit der VOX-Tierdetektivin in der Schweinezucht
ARIWA – Animal Rights Watch e.V.

12.09.2020

 

YouTuber in der Schweinezucht
Vegan ist Ungesund

11.12.2019

 

DAIRY IS SCARY! The industry explained in 5 minutes (Milch ist gruselig! Die Milchindustrie erklärt in 5 Minuten) mit deutschem Untertitel
Erin Janus

27.12.2015

 

Hinterlasst Kommentare für Empfehlungen oder wie habt ihr euch umgestellt? Welche Produkte nutzt ihr?

Tomorrow – Der Film

Tomorrow – Der Film

Wer ihn nicht schon gesehen hat, sollte ihn sich unbedingt anschauen. Und wer ihn schon gesehen hat, sollte ihn sich wieder in Erinnerung holen.

Wir müssen uns immer wieder der Endlichkeit einiger Ressourcen und der Unendlichkeit anderer Ressourcen bewusst werden.

Tomorrow – Der Film, der inspiriert, Hoffnung gibt und motiviert.

Tomorrow - Der Film

Ich wünschte noch mehr Menschen würden sich noch schneller dessen bewusst werden, wie wichtig es ist bewusst und nachhaltig zu leben. Wir können so viel umsetzen, jede/r EINZELNE.

Hinterlasst gern einen Kommentar, ob ihr ihn schon gesehen habt, wie ihr ihn fandet, welcher Teil für euer Leben am Interessantesten ist.

 

Goldene Milch

Goldene Milch

Die Goldene Milch ist ein im Ayurveda geschätztes Heilgetränk, das Energie gibt, anregend und reinigend wirkt. Kurkuma ist ein „heißes“ Heilmittel im Ayurveda und wirkt antiseptisch. Die Inhaltsstoffe des Kurkuma regen den Gallefluss an, fördern die Leberfunktion und stärkt das Immunsystem. Kurkuma ist bitter, herb und scharf.
Die Goldene Milch spendet viel Wärme und ist besonders lecker an diesen nass-kalten Tagen. Zudem hat es einen sehr anregenden Effekt und ist somit die bessere Alternative zu Kaffee.

Mein Rezept für eine große Tasse goldene Milch:

  • 3/4 Reismilch (Hafermilch, Mandelmilch, Milch) ohne Zusätze
  • 1/4 Wasser
  • 1 EL Kurkuma-Pulver
  • ein Stückchen Ingwer (gerieben/geschnitten)
  • Prise Muskatnuss
  • Prise schwarzer Pfeffer (für die Bioverfügbarkeit des Curcumin)
  • Prise Zimt
  • 1 TL natives Kokosöl oder 1 TL Ghee (für die Bioverfügbarkeit des Curcumin)
  • Honig oder Agavendicksaft als Süße

Achte darauf, dass möglichst alle Zutaten Bio-Qualität haben.

Erhitze sanft das Kokosöl im Topf, gebe den Ingwer und die Gewürze hinzu und gieße das Wasser dazu. Zu einer Paste verrühren und etwas andicken lassen. Dann gib die Pflanzenmilch hinzu und verrühre alles ordentlich. Nimm den Topf von der Kochstelle und süße nach Bedarf.

Kleiner Hinweis: Solltest du Kurkuma nicht gewohnt sein, dann geh mit der Dosierung behutsam vor. Dann beginne zunächst mit einem halben Esslöffel und steigere von Mal zu Mal.

Und denke daran das Kurkuma stark färbend ist. Meine Arbeitsplatte leuchtet schon in klaren Gelbtönen.

Lass es dir schmecken.

 

Ghee

Ghee

Zu Yoga gehört auch die richtige Ernährung. Und wer sich bewusst ernährt, für den ist Ghee unerlässlich.

Da ich heute wieder mein Ghee selbst gemacht habe, teile ich hier mal einen Beitrag, den ich  schon vor Jahren erstellt habe und eben selbst auch immer wieder gern nutze.


Ghee ist geklärte, gereinigte, wasserfreie Butter. Wasser und alle Eiweißbestandteile werden entfernt.
Das indische Ghee wird länger erhitzt als das übliche Butterschmalz und erhält dadurch einen leicht nussigen Geschmack. Ghee ist eine leichte Alternative zu Fett und Öl.

Im Ayurveda gilt Ghee als Lebenselixier und eines der gesündesten Lebensmittel und wird täglich zum Kochen und in der medizinischen Anwendung verwendet. Ghee werden gesundheitsfördernde und entzündungshemmende Wirkungen zugeschrieben.
In der indischen und pakistanischen Küche gehört Butterschmalz zu den wichtigsten Speisefetten.

Es stärkt das Verdauungsfeuer (Agni) und bewirkt dadurch eine gute Verdauung und vollständige Aufnahme der Nährstoffe. Es reinigt die Körperkanäle und erneuert das Gewebe.
Es stärkt die Lebensenergie ohne Pitta zu erhöhen.

Verwendung

Ideal zum Kochen, Braten und Backen – es ist sehr lange haltbar und kann beim Kochen hoch erhitzt werden.

Ghee ist käuflich erhältlich, man kann es aber auch leicht selbst herstellen.

Herstellung

  • Butter bis zum Siedepunkt erhitzen und weiter auf kleiner Flamme köcheln (ohne Deckel) – durch das Kochen verdampft das Wasser und das Eiweiß fällt aus dem Fett heraus.
  • Die aufschäumenden Anteile abschöpfen.
  • Wenn der Bodenansatz zu bräunen beginnt und kein Wasserdampf mehr aufsteigt (nach ca. 20 Minuten), von der Kochstelle nehmen.
  • Verfärbt sich die Butter ins Dunkelbraune oder stellt sich eine beißender Geruch ein, dann ist es leider zu spät und die Butter ist verbrannt – sie darf dann nicht mehr verwendet werden.
  • Ghee einige Minuten abkühlen lassen.
  • Noch flüssig durch einen Filter (Tuch oder Teefilter) in das Vorratsgefäß (Marmeladenglas) gießen.
  • Das selbst hergestellte Ghee muss nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden, das Glas sollte aber immer gut verschlossen sein.
  • Je länger das Ghee reift, um so besser sei die therapeutische Wirkung.

 

 Weitere Verwendung

Ghee wird bei der Agni Puja (Homa) – ein hinduistisches Ritual – verwendet. Auch die meisten indischen Öllampen werden mit flüssigem Ghee betrieben.

 

Die Daten wurden aus verschiedenen Quellen zusammen getragen. Ich übernehme keine Haftung für die Richtigkeit der Informationen.